Christian Franke steht auch im nächsten Schuljahr als Vorsitzender zur Verfügung

Kommentar des Jugendstadtratsvorsitzenden zur letzten Sitzung und zur kommenden Periode

Die Kritik an meinem Verhalten beim letzten Jugendstadtrat nehme ich zwar zur Kenntnis, doch halte ich sie teilweise für sehr unangebracht. Die offizielle Abschlusssitzung des letzten Jugendstadtrates fand bereits im Mai statt, jedoch äußerten einige Jugendstadträte den Wusch auch noch im Juni zu tagen. Diesem Wunsch kam ich selbstverständlich nach und lud die Jugendstadträte zu einer lockereren Sitzung ein, um die Ziele für die nächste JSR-Periode zu stecken.
Wenn Frau Rietzschel sagt: „Stadträte müssten sich an Pünktlichkeit gewöhnen“, kritisiert sie damit die wenige Zeit, die ich für die letzte Sitzung des Jugendstadtrates (JSR) hatte. Ich halte es aber für sehr unangebracht die zwingende Notwendigkeit der Wahrnehmung meines persönlichen Termins in Frage zu stellen. In meinem Engagement für den Jugendstadtrat habe ich jede der vorangestellten Sitzungen penibel vorbereitet, Tischvorlagen geschrieben, Gäste eingeladen und war im ständigen Kontakt mit Verwaltung und Kommunalpolitik. Daher rüge ich Rietzschels aufbrausendes Verhalten und weise den Vorwurf der Unpünktlichkeit von mir, da es sich um eine private Ausnahmesituation handelte.
Es wird kritisiert, dass nur wenige Jugendstadträte vor Ort waren, jedoch arbeite ich lieber mit wenigen Engagierten, als dass ich vor 40 Schülerinnen und Schülern einen Monolog halte. Ich bin froh einen kleinen aber festen Kern an engagierten Jugendstadträten zu haben, welche mir auch in der nächsten Periode erhalten bleiben.
Ich fühle mich persönlich verantwortlich für die Ergebnis die der Jugendstadtrat hervorgebracht hat. Erst unter meinem Vorsitz hatte der Jugendstadtrat Landes- und Bundespolitik geladen und klare Positionspapiere verabschiedet. Wir haben uns zu kommunalpolitischen Themen, wie der Gestaltung des Rathausturmplatzes, der Integration von Spätaussiedlern, der Schaffung von Jobs für junge Leute, der CO2-Verpressung, dem sehr wichtigen Thema des Rechtsextremismus in der Altmark und sind dabei eine Änderung der Friedhofssatzung durchzuboxen, um die Gedenkstätten der Stadt nazifrei zu bekommen. Ich möchte auch im nächsten Jahr versuchen ein Jugend-Medien-Projekt zu installieren und Kontakt zu anderen Jugendinitiativen und – gremien in Sachsen-Anhalt herzustellen und freue mich junge Migrantinnen und Migranten in den Reihen des JSR begrüßen zu können.
Wenn es die zukünftigen Jugendstadträte wüschen, stehe ich auch im nächsten Jahr als Vorsitzender zur Verfügung.

Christian Franke
Vorsitzender Jugendstadtrat

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