Wahlen

Demokratie braucht Menschen, die sich an ihr Beteiligen und die bereit sind Verantwortung in ihr zu übernehmen. Die Freiheit der Wahl ist ein hohes und keineswegs selbstverständliches Gut, ebenso wie die Möglichkeit sich selbst wählen zu lassen. Wer sich als Kandidat  zur Wahl stellt, wirbt in der Bevölkerung stellvertretend um das Vertrauen für seine Partei. Meine Partei ist das Bündnis 90/Die Grünen – eine Partei in der ökologische Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit als Garant individueller Freiheit einen hohen Stellenwert haben.

Ich habe früh angefangen, mich zu engagieren, da ich mich in die Gesellschaft einbringen möchte, um über die Regeln des gesellschaftlichen Zusammenlebens im Kleinen wie im Großen mitentscheiden zu können. Deshalb habe ich mich bei verschiedenen Wahlen als Kandidat zur Verfügung gestellt.

Demokratie kann man keiner Gesellschaft aufzwingen, sie ist auch kein Geschenk, das man ein für allemal in Besitz nehmen kann. Sie muß täglich erkämpft und verteidigt werden.

Heinz Galinski (1912-92), Vors. Zentralrat der Juden in Deutschland

Plakat Landtagswahl 2011 A1Landtagswahl 2011

Mit 18 Jahren war ich 2011 der jüngste Landtagskandidat aller Parteien. Ich habe für eine bessere Bildungspolitik mit Gemeinschaftsschulen, mehr Geld für die Kommunen und eine bäuerliche Landwirtschaft statt industrieller Haltungsformen gestritten. Ebenso war der Ausbau der Bundesstraße B71 und B189 als Alternative zur überteuerten A14-Nordverlängerung ein  wichtiges Anliegen von mir.

Bei der Wahl konnten die Grünen im Altmarkkreis Salzwedel ein Rekordergebnis verbuchen. Ich habe in meinem Wahlkreis (Salzwedel) mit 7,7 Prozent das beste Zweitstimmenergebnis außerhalb der kreisfreien Städte erhalten und bin dafür bis heute sehr dankbar.

Plakat Christian FrankeBundestagswahl 2013

Auch bei der Bundestagswahl war ich der jüngste Kandidat in Sachsen-Anhalt. Ich habe mit einem jungen Team, bestehend aus Ruben Engel und Björn Dahlke und weiteren Mitgliedern der Grünen, einen engagierten Wahlkampf in der gesamten Altmark geführt. Eine Erfahrung, die ich nicht missen möchte.

Wir Altmark-Grüne konnten uns jedoch nicht gegen den Bundestrend stemmen und haben mit 3,3 Prozent im Vergleich zur Wahl 2009 um 1,7 Prozent schlechter abgeschnitten. Den rund 3500 Menschen, die in der Altmark bei dieser Wahl grüne Politik unterstützt haben, sind wir zutiefst dankbar für das Vertrauen in uns und eine Politik, die Wirtschaft und Umwelt zusammen denkt und sich für soziale Gerechtigkeit einsetzt.

Plakat_FluechtlingeEuropawahl 2014

In der Altmark haben wir unter anderem mit einer Veranstaltung mit der Präsidentin der Grünen-Fraktion im Europa-Parlament, Rebecca Harms, geworben. Thema war das Erstarken rechter und rechtsradikaler Parteien in Europa. Wir haben mit 4,4 Prozent abgeschnitten und waren damit um 1,1 Prozent besser als bei der Bundestagswahl 2014.

Auch auf europäischer Ebene gehen die Grünen gestärkt aus den Wahlen hervor. In einigen Ländern wie zum Beispiel Ungarn kann sich die Fraktion erstmals über Abgeordnete freuen. Dies gibt uns demokratische Rückendeckung. Wir haben verstanden, dass unsere Botschaft viele Menschen in Europa anspricht und werden weiterhin dafür kämpfen, Grüne Politik in Europa durchzusetzen.

Wir wollen dich Uncle SamKommunalwahl 2014

Wir konnten 10 kommunale Mandate erringen, die sich nach dem vorläufigen Ergebnis auf 7 Personen verteilen! Das ist, wenn wir Margot Göbels Wahl in den Ortschaftsrat Estedt mitzählen, wo sie das erste Mal als Grüne kandidierte, ein Zugewinn von 7 Mandaten für Grüne! Wir haben nun in der Hälfte der Gemeinden im Altmarkkreis Salzwedel grüne Stadträte (Salzwedel, Kalbe, Gardelegen) und zwei Mitglieder im Kreistag, da wir 5, 4 Prozent errungen haben.

Auch ich selbst konnte ein Mandat im Salzwedeler Stadtrat erzielen und bin nun für Soziales, Bildung, Finanzen und Wirtschaftsförderung zuständig.