Jugendlichen neue Perspektiven ermöglichen – Jetzt sind die Unternehmen gefragt

Bei der gestrigen Fraktionsvorsitzendensitzung des Salzwedeler Jugendstadtrates wurde das Thema der Stellenangebote für Jugendliche nach einiger Zeit wieder behandelt. Die Fraktionsvorsitzenden einigten sich auf einen Textentwurf, den sie als Aufruf an Unternehmen mit der Anfrage, ob Verdienstmöglichkeiten für Jugendliche bestehen, senden werden. „Im letzten Jahr entstand im Jugendstadtrat die Idee „Taschengeldjobs für junge Leute“ in einen Informationskasten am Bürger-Center zentral zu veröffentlichen, dieser Aufgabe nehmen wir uns an und wollen den Schaukasten, den die Stadtverwaltung uns zur Verfügung gestellt hat, endlich füllen.“, so Vorsitzender Christian Franke.

Der Jugendstadtrat möchte es möglich machen, dass die Jugendlichen ihre Freizeit besser zu gestalten, indem sie sich in sozialen Projekten engagieren, einen Einblick ins Berufsleben bekommen und sich möglicherweise Geld dazu verdienen können, so heißt es in dem Schreiben. Dabei hoffen die Jugendstadträte auf die Unterstützung der Gewerbetreibenden der Stadt und der Umlandgemeinden. Bis zum 18. Februar werden an die Unternehmen diese Schreiben zielgerichtet gesendet. „Wir hoffen bei einigen mit unserer Bitte Gehör zu finden und den Jugendlichen der Stadt neue Möglichkeiten und vielleicht auch eine kleine Perspektive zu bieten.“, meint Christian Franke.

Am 25. Januar veröffentlichte die Altmark-Zeitung folgenden Artikel:

Die Unternehmen der Stadt und Umgebung werden demnächst Post bekommen. Vom Jugendstadtrat. Der will bei den Firmen nach Verdienstmöglichkeiten für Jugendliche fragen und greift damit eine Idee des Vorjahres auf. „Der Jugendstadtrat möchte es möglich machen, dass die Jugendlichen ihre Freizeit besser gestalten können, indem sie sich in sozialen Projekten engagieren, einen Einblick ins Berufsleben bekommen und sich möglicherweise Geld dazuverdienen“, so Christian Franke, Vorsitzender des Jugendstadtrates.

Die jungen Politiker hoffen dabei auf die Unterstützung der Gewerbetreibenden der Stadt und der Umlandregion. Bis zum 18. Februar sollen die Unternehmen das Schreiben auf dem Tisch haben. Franke: „Wir hoffen, bei einigen mit unserer Bitte Gehör zu finden und den Jugendlichen der Stadt neue Möglichkeiten und vielleicht auch eine kleine Perspektive zu bieten.“

Ganz neu ist diese Idee nicht. Im Februar 2009 gab es bereits den Vorschlag, eine von der Stadt zur Verfügung gestellte Informationstafel am Bürgercenter mit derartigen Angeboten zu füllen. Nach der Einweihung des Schaukastens passierte monatelang nichts.

Das Thema endlich anzugehen, ist das Ergebnis der jüngsten Zusammenkunft der Fraktionsvorsitzenden des Jugendstadtrates, der sich als Interessenvertretung der hansestädtischen Jugendlichen versteht und sich insbesondere mit der Problematik fehlender Zukunftsperspektiven für die Jugend intensiv auseinandergesetzt hat.


hier der Link:

http://www.altmark-zeitung.de/salzwedelstart/00_20100125010015_Neuer_Schwung_fuer_alte_Idee.html

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