Kreisschülerrat nimmt Arbeit auf

Bild - PM Kreisschülerrat nimmt Arbeit auf

Personen auf dem Bild: v.l. Lasse Karlson (Sekundarschule Klötze), Franziska Stoll (Pestalozzischule Salzwedel), Ellen Wallraff (Verein Miteinander), Christian Franke (Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasium Salzwedel) und Arvid Schwerin (Gymnasium Beetzendorf)

Am vergangen Dienstag tagte der Kreisschülerrat des Altmarkkreises in der Salzwedeler Kreisverwaltung und die neugewählten Mitglieder nahmen mit ihrer ersten inhaltlichen Sitzung die Arbeit auf. Zu Gast war Ellen Wallraff vom Verein „Miteinander“, welche auf Einladung Christian Frankes, des Ersten Sprechers des Kreisschülerrates, das Projekt „Horizont 21 – Demokratie leben und lernen in Sachsen und Sachsen-Anhalt“ vorstellte. „Dem Projekt nehmen wir uns sehr gerne an, da es sich zum Ziel setzt eine demokratische Lern-, Arbeits- und Lebenskultur zu stärken.“, so Christian Franke, „An einigen Schulen im Kreis müssen die Schülervertretungen und somit die Interessen der Schülerinnen und Schüler ernster genommen werden, als dies bisher geschehe, da die Meinungen der Schüler noch lange nicht den Stellenwert haben, den die benötigen und verdienen. Entscheidungen müssen gemeinsam zwischen der Schulleitung, dem Kollegium und nicht zuletzt den Schülern getroffen werden. Einige Schulleitungen müssen dies noch lernen, gerade da setzt das Projekt Horizont 21 an“, meinte Christian Franke weiter.

Weiter vereinbarten die Schülervertreter, dass sie ihre Sitzungen jeden Monat abhalten wollen und die Zusammenkünfte in der Zukunft an Schulen stattfinden, um sie möglichst effektiv mit Schulbesuchen zu verbinden. „Diese Schulbesuche sind äußerst wichtig, um sich ein eigenes Bild der Schulen zu machen und eine Bestandsaufnahme aus Schülersicht gemacht zu haben“, so Lasse Karlson, Zweiter Sprecher des Kreisschülerrates. Das nächste Treffen soll am 23. Februar am Beetzendorfer Gymnasium stattfinden.

Mit den Worten, „Jetzt haben wir angefangen die Kontinuität zu schaffen, die es braucht um langfristig effektiv zu arbeiten“, beendete Christian Franke die Sitzung.

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