Notunterkunft in der Kollwitz-Halle – Besichtigungsmöglichkeit ist wichtiges Signal des Dialogs

Zur morgigen Besichtigungsmöglichkeit der zur Notunterkunft umfunktionierten Kollwitz-Halle in Salzwedel erklärt Christian Franke, Stadtrat in Salzwedel und Kreissprecher der Grünen

„Die Möglichkeit, die Unterkunft in Salzwedel vor Bezug zu besichtigen, ist ein wichtiges Signal des Dialogs. Ich hoffe viele Anwohner und Interessierte Bürger machen davon Gebrauch. Auch ich werde gegen 15 Uhr vor Ort sein und mir ein eigens Bild machen und fordere alle Salzwedeler auf dies ebenfalls zu tun. 

„Ich bin froh über jeden Geflüchteten, der es zu uns geschafft hat und nun in Sicherheit vor Krieg und Verfolgung ist. Das Grundrecht auf Asyl ist nicht verhandelbar. Umso dankbarer bin ich den Mitarbeitern der Kreisverwaltung und den vielen Freiwilligen, die sich der Herausforderung annehmen und humanitäre Hilfe leisten. 

„Zentrale Herausforderung bleibt die dezentrale Unterbringung in Wohnungen. Das ist eine Frage der Würde. Man möchte meinen, der Leerstand in unserer Region bietet dafür gute Möglichkeiten. Dennoch sind wir auf die Unterstützung privater Vermieter angewiesen. Wer eine Wohnung für Geflüchtete zur Verfügung stellen kann, muss sich beim Landkreis melden.  

„Die wachsende Zuwanderung bietet viele Chancen für die Altmark. Wir haben durch Vertriebene mehr Zuzüge als sonst Wegzüge. Jetzt müssen wir zeigen, dass wir weltoffen sind und keine Angst vor dieser Herausforderung haben. Gemeinsam schaffen wir das!“

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