Sabine Danicke beweist Durchsetzungsstärke

Die besonders knappe Entscheidung des Stadtrates der Hansestadt Salzwedel, dem Zweckverband Breitband Altmark nicht beizutreten, hat eines gezeigt: Sabine Danicke hat Durchsetzungsstärke bewiesen. Ihr folgen 17 Stadträte in der Argumentation, dem Zweckverband aus rechtlichen Bedenken nicht beizutreten, da zudem die Deutsche Telekom nun eine feste Ausbaugarantie abgegeben hat. Wir sind als Stadträte nur unserem Gewissen verpflichtet, mit dem Ziel zum Wohle der Stadt zu arbeiten. Ich bin froh und glücklich, dass nicht alle Stadträte ihren Fraktionsvorsitzenden gefolgt sind, sondern selbstständig entschieden haben.

Der Ausspruch von Sabine Danicke: „Wir sind alle für Breitband“ ist nur zu unterschreiben. Der Eindruck, der von einigen Stadträten erweckt wurde, dass nur der Zweckverband schnelles Internet bringe, ist schlicht falsch. Wir sind alle für den Fortschritt. Nur eben nicht alle für die Bürgschaft und Haftung der Kommunen in dieser Frage, wenn es doch Aufgabe von Bund, Land und Privatwirtschaft ist für schnelles Internet zu sorgen.

Auch wenn die Diskussion im Stadtrat von den Gegnern einer privatwirtschaftlichen Lösung geprägt war, hat sich die Oberbürgermeisterin nicht aus der Ruhe bringen lassen und nüchtern ihre Position vertreten. Dieses souveräne Frau brauchen wir auch nach der OB-Wahl an unserer Stadtspitze!

Die persönlichen Angriffe von Norbert Hundt und Susanne Meinecke gegen die Oberbürgermeisterin, waren wie in jeder Sitzung berechenbar, langweilig und unwürdig. Dieser persönliche Hass hat in einem Stadtrat absolut nichts zu suchen. Mit dieser Haltung verhindern diese Ratsmitglieder eine normale Diskussion um Inhalte. Wir wenden alle unsere Freizeit auf, um für die Stadt politisch zu arbeiten. Da habe ich keinen Bock und keine Zeit mich mit den Egos und persönlichen Kränkungen dieser Leute auseinanderzusetzen zu müssen!

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