Schulpaten-Wahl am Jahn-Gymnasium: 37 Prozent für Christian Franke

Das Friedrich-Ludwig Jahn Gymnasium in Salzwedel hat heute das Ergebnis der Wahl des neuen Schulpaten für das Toleranz-Projekt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ bekanntgegeben. Zur Wahl standen „Aktion Musik“ und Christian Franke. Auf die Aktion Musik entfielen 56 Prozent und auf Christian Franke 37 Prozent der Stimmen.
Nach der Bekanntgabe des Ergebnis, zeigte sich Franke erfreut: „Ich beglückwünsche die Aktion Musik, die sich seit Jahren gegen Rechts engagiert. Mit den 37 Prozent haben mir die Schüler am Jahn-Gymnasium ein ganz besonders Geburtstagsgeschenk gemacht. Ich wurde vom ehemaligen Paten Tommy Berger, der lange Jahre Aktion Musik und local heroes mit aufgebaut hat, gebeten mich um die Patenschaft zu bewerben. Er musste mich nicht lange fragen, denn das Jahn hat mir  – neben dem Abitur – über die Jahre vieles an Erfahrungen zugute kommen lassen. Ich war jahrelang Mitglied im Landeschülerrat und habe für Schülerrechte gestritten und mich im Beirat für Demokratie und Toleranz des Landes Sachsen-Anhalt für „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ stark gemacht. Die politische Schülerratsarbeit auf Landesebene hat neben der Jugendstadtrats-Arbeit in Salzwedel viel zu meiner Politisierung beigetragen. Es waren Trittbretter in die Politik, die mir zeigten, dass Beteiligung Veränderungen bewirken kann. Der beste Verfassungsschutz ist eine aktive und demokratische Gesellschaft.“
„Die Bewerbung als Pate war für mich eine Möglichkeit meiner Schule etwas zurückzugeben und die Tatsache, dass mich 37 Prozent der Schüler gewählt haben, ist ein gutes Zeichen dafür, dass mein Engagement für eine bunte und moderne Gesellschaft von vielen jungen Menschen wertgeschätzt wird.“
Christian Franke engagiert sich seit vielen Jahren im Protest gegen Neo-Nazis. So hat er zum Beispiel in Insel Gesicht gezeigt gegen den Braunen Mob, der Menschen aus dem Ort vertreiben wollte. Waltraud Klingbeil aus Insel wurde unlängst vom bundesdeutschen „Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt“ als Botschafterin der Demokratie und Toleranz geehrt.
In die Zukunft schauend, sagte Franke abschließend: „37 Prozent Zustimmung lassen jeden Politiker träumen. Ich wäre überglücklich, wenn bei der Bundestagswahl die Zustimmung zu meiner Politik ähnlich ausfallen würde.“

 

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