Statements zum Wahlausgang

„Wir Altmark-Grüne konnten uns nicht gegen den Bundestrend stemmen und haben mit 3,3 Prozent im Vergleich zur Wahl 2009 um 1,7 Prozent schlechter abgeschnitten. Wir hätten uns selbstverständlich mehr Zuspruch für eine ökologisch nachhaltige und sozial gerechte Politik erhofft. Den rund 3500 Menschen, die in der Altmark bei dieser Wahl grüne Politik unterstützt haben, sind wir zutiefst dankbar für das Vertrauen in uns. Für sie und alle anderen werden wir in den nächsten Jahren weiter für eine Politik kämpfen, die Wirtschaft und Umwelt zusammen denkt und sich für sozial Schwache einsetzt.“

„Ich habe in den letzten Wochen eine lebendige grüne Partei in der Altmark erlebt. Auch am Wahlabend haben wir uns nicht entmutigen lassen. Man wird bei der bevorstehenden Kommunalwahl im Mai 2014 mit engagierten Grünen rechnen müssen.“

„Wir werden genau analysieren, warum wir die gesellschaftlichen Mehrheiten für Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit nicht in deutlich mehr Stimmen für GRÜNE umwandeln konnten. Dass der Bundesvorstand mit seinem Rücktritt den Weg frei macht für einen Generationenwechsel, wird dabei sehr hilfreich sein.“

„Die Altmark hat nun drei Bundestagsabgeordnete. Ich gratuliere Marina Kermer, Katrin Kunert und auch Jörg Hellmuth. Ich hoffe, dass Hellmuth nun endlich aufwacht und nicht zum Hinterbänkler mutiert. Im Wahlkampf leider nicht durch Engagement und Einsatz aufgefallen. Beim Abschneiden der FDP tut es mir persönlich um Marcus Faber leid. Ich habe ihn im Wahlkampf als selbstbewussten Kandidaten erlebt, der mit voller Überzeugung das FDP-Programm vertreten hat. Trotz grundsätzlicher inhaltlicher Differenzen hat mir sein Auftreten Respekt abverlangt.“

„Angela Merkel hat im Bund keine eigene Mehrheit. Grüne sollten auf Grund fehlender inhaltlicher Schnittmengen ihr auch zu keiner Verhelfen. Ein schwarz-grünes Bündnis würde ich auf einem Parteitag meine Zustimmung verweigern. Ich halte Sondierungsgespräche zwischen Grünen, Linken und SPD für geboten, um zu überprüfen, ob es eine politische Mehrheit für eine Mitte-Links-Regierung in Deutschland gibt.“

„Ich werde mich nun wieder intensiv meinem politikwissenschaftlichem Studium, meiner Funktion als Sprecher der Grünen im Altmarkkreis Salzwedel und meinen fachpolitischen Schwerpunkten in der Landespartei widmen. Als nächste Aufgabe steht die Vorbereitung der Kommunalwahl an. Hier werde ich mich konstruktiv einbringen.“

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