Zwei AltmärkerInnen im Landesvorstand der GRÜNEN JUGEND Sachsen-Anhalt


Am Samstag wurden mit Cindy Rosenmeyer (Winterfeld) und Christian Franke (Salzwedel) zwei AltmärkerInnen in den fünfköpfigen Landesvorstand der GRÜNEN JUGEND Sachsen-Anhalt gewählt. Christian Franke, der bereits seit Sommer 2011 Schatzmeister der Jugendorganisation von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Sachsen-Anhalt ist, wurde in seinem Amt bestätigt. Cindy Rosenmeyer, 19jährige Abiturientin am Wirtschaftsgymnasium Stendal, wurde als Beisitzerin in den Landesvorstand gewählt.

Cindy Rosenmeyer, als Schülerin am Wirtschaftsgymnasium, interessiert sich vor allem für Wirtschaftspolitik und freut sich auf die neuen Erfahrungen, die sie im neuen Amt im nächsten Jahr erwarten.

Zu seiner Wiederwahl erklärt Christian Franke: „Als Schatzmeister hat man mehr zu tun, als Kostenanträge zu bewilligen. Über die Erstellung des Haushaltes gestaltet man die Arbeit des Verbandes maßgeblich mit. Mir ist vor allem wichtig, dass wir unser Geld geschlechtergerecht ausgeben wird, d.h. dass unsere Ausgaben allen Geschlechtern im gleichen Maß zukommen. Für meine Bestätigung im Amt bin ich dankbar, da ich meine Erfahrungen nun auch im Wahlkampfjahr einbringen kann. Ich sehe meine Aufgabe vor allem im Spenden akquirieren, UnterstützerInnen finden und Kampagnen finanzieren.“

Christian Franke ist auch Listenkandidat zur Bundestagswahl und wird für seine Jugendorganisation eine maßgebliche Rolle im Wahlkampf in Sachsen-Anhalt haben.

„Da ich das einzige junggrüne Mitglied im engen Wahlkampfteam der Grünen in Sachsen-Anhalt bin, halte ich es auch für wichtig die Ideen und Positionen meiner Jugendorganisation in das Wahlkampfteam einfließen zu lassen. Da bin ich froh, dass meine Jugendorganisation oft etwas radikaler ist als die Mutterpartei. Besonders bei Hartz 4 sparen wir nicht an Kritik. Wir Grüne hätten die Hartz-Gesetze so nicht beschließen dürfen.

Als designierter Direktkandidat in der Altmark ist es mir selbstverständlich auch ein Anliegen altmärkische Ideen und Projekte in den Programmprozess und Wahlkampf einbringen. Ein Ende der Vermaisung unserer Äcker wird dabei ein wichtiger Punkt sein, denn auch erneuerbare Energien müssen Strom nachhaltig produzieren. Der aktuelle Ausbau der Bio-Gas-Kraftwerke ist nicht nachhaltig. So muss auch das Projekt A14 muss sterben, damit Gelder für den Ausbau der Bundesstraßen in der Altmark bereit stehen. Zudem müssen wir mehr in unsere Jugend und ins Soziale investieren, um die in der Region zu halten – auch dafür brauchen wir den Bund.“

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